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12. Januar 2012

SpiraTec unterstützt Krebskranken-Kindergruppe Balu

01.12.2012 - Burghausen

Johann Dobetsberger, Prokurist und Niederlassungsleiter der Burghauser Niederlassung, und weitere Mitarbeiter der SpiraTec untersützten auch in diesem Jahr tatkräftig die Organisation der Nikolausfeier der Krebskranken-Kindergruppe Balu. Mit viel Engagement wurde den Kindern eine schöne Nikolausfeier beschert.

(Artikel aus dem Burghauser Anzeiger 07. Dezember 2012)

Ein letztes Mal mit „Mama Balu“

Gründerin der Krebskranken-Kindergruppe Balu, Ursel Krieger, nimmt ihren Abschied

Mehring. Wie jedes Jahr trafen sich die Balu-Familien auch heuer zur Nikolausfeier im Gasthof Schwarz in Hohenwart, und doch war es dieses Mal anders: Ursel Kriger, Gründerin der Krebskranken-Kindergruppe Balu, war zum letzten Mal als „Mama Balu“ mit dabei. Genau vor 20 Jahren hatte sie die Balu-Gruppe ins Leben gerufen.

Wie die Jahre zuvor, hatte eine Sponsorengruppe aus Industrie und Wirtschaft die Kosten üfr die Nikolausfeier und die Bescherung der Kinder übernommen. Aus dem Überschuss an Spenden konnten wieder einige Herzenswünsche der kranken Kinder erfüllt werden. Wärme, Tannenduft und Gabentische mit handgestrickten Socken, Schals, Mützen empfingen die Balukinder und prall gefüllte Nikolaussäckchen. Gemeinsam mit dem Balu-Team des BRK hatte die Firma SpiraTec den Saal geschmückt, und die Tische mit selbstgebackenen Plätzchen, Äpfeln, Nüssen und kleinen Geschenken für die Kinder liebevoll dekoriert.

Die Organisatoren hatten sich für die Verabschiedung von „Mama Balu“ und ihre Schützlinge noch einige Überraschungen ausgedacht. Zum Thema passend begann es mit einem Zeichentrickfilm „Balu der Bär“, danach trat die Kindertheatertruppe des Lindenthaler Trachtenvereins aus Eggenfelden auf. Als dann der Heilige Nikolaus erschien, strahlten ihn lachende Kindergesichter an. Es gab nur wenige Balu-Kinder, die sich noch ein wenig vor ihm fürchteten. Den meisten war er schon lange vertraut und sie freuten sich darauf, ihm ihr Gedicht oder ein Musikstück vorzutragen. Für jeden hatte der Nikolaus großes Lob und gute Wünsche für ihre Genesung und zur Belohnung einen gefüllten Nikolausstiefel. Nun begann das große Schenken: Zunächst hatten die Lindenthaler Ursel Krieger zum Abschied „echte niederbayerische Spitzbuam“ überreicht. Das Team der Balu-Betreuerinnen überraschte Johann Dobetsberger mit Orchideen, die ihnen den Winter über Freude bereiten sollten. Ursel Krieger überreichte er einen Bildband, mit dem die gemeinsamen Feste der letzten zehn Jahre wieder lebendig wurden. Ursel Krieger wiederum beschenkte ihr Balu-Team und alle übrigen weiblichen Organisatoren mit Herzen vom Glaskünstler Sigi Franz.

Nach einer gemütlichen Stunde, in der sich die Eltern bei Kaffee und Pl#ätzchen austauschen konnten, während die Kinder miteinander spielten oder in der Malwerkstatt unter Leitung von Ines Gallhauser bastelten und malten, hieß es nun endgültig Abschied nehmen. Dazu hatte Markus Assigal für Ursel Krieger einen Film über gemeinsame Erinnerungen produziert. Kurz bevor sie bewegt den Saal verließ, überreichten ihr noch Sieglinde Mirié und Johann Dobetsberger ein ganz persönliches Geschenk, einen Lebensbaum, speziell für Ursel gefertigt vom Glaskünstler Sigi Franz. Heidi Prinz vom Balu Team hatte dazu noch Herzen mit den Fotos aller Schützlinge von „Mama Balu“ beigesteuert, die nun als Blätter am Lebensbaum wuchsen, ein Symbol für die herzliche Verbundenheit der Balu-Kinder mit Ursel und die Kraft des starken Baumes, mit der sie ihnen zur Seite stand.

Ein wenig mit der Fassung ringend, verabschiedete sich Ursel Krieger von ihren Balu-Familien und den Kindern mit den Worten, die zugleich auch ihr Lebensmotto sind: „Euer Lächeln kostet nichts und bringt viel“ und sie fügte noch hinzu:“Euer Lächeln hat mir viel gebracht. Ich danke für jedes Lächeln, das ich von Euch bekommen habe und denke gern zurück an die Zeit mit Euch.“ Sieglinde Mirié

Foto: SpiraTec AG