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28. Dezember 2013

SpiraTec wächst international

"Die Rheinpfalz" berichtete am 28.12.2013 im Wirtschaftsteil über SpiraTec, das letzte Geschäftsjahr und die Entwicklung in 2013/2014.

(Artikel aus "Die Rheinpfalz", Samstag, 28. Dezember 2013)

SpiraTec wächst international

Speyerer Softwaredienstleister erfolgreich in USA gestartet – Belegschaft auf 110 Mitarbeiter gewachsen.

Speyer. Der Speyerer Spezialist für IT und Industrie-Automation, SpiraTec AG, setzte seinen internationalen Expansionskurs fort. Im Ende September beendeten Geschäftsjahr 2012/13 hat das Unternehmen mit mehr als 9 Millionen Euro den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert.

Auch das Ergebnis habe das Unternehmen leicht steigern können. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zeigten sich die beiden Vorstandsmitglieder Andreas Schadt und Frank Heines sehr zufrieden. Inzwischen hafte SpiraTec nicht mehr das Gründeretikett an und das Unternehmen erhalte auch von größeren Firmen größere Aufträge. „Wir sind angekommen und spielen jetzt in der Bundesliga“, sagte Andreas Schadt.
Der Markt in der Branche sei weiterhin stark umkämpft. Doch die Kombination von IT und Industrie-Automation, die SpiraTec anbietet, stoße bei den Kunden, die vor allem aus der Pharma-/Biopharma-, Chemie- und Petrochemie-Branche kommen, auf gute Resonanz. Entsprechend optimistisch zeigen sich beide beim Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2013/14. Vorstandsmitglied Frank Heines rechnet mit einem deutlichen Zuwachs beim Umsatz auf „vermutlich mehr als 10 Millionen Euro“.

Gewachsen ist auch die Belegschaft. Derzeit beschäftigt SpiraTec ein internationales Team von 110 Mitarbeitern, darunter 68 am Stammsitz in Speyer. Aufgrund der an allen Standorten sehr guten Auftragslage sei das Unternehmen auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international. Man wolle den Schub nutzen, um weiter zu wachsen. Nicht nur in den Vereinigten Staaten oder der Golfregion, sondern auch am Hauptsitz in Speyer. Großes Potenzial misst Schadt dabei der Niederlassung Köln zu. Möglicherweise komme im nächsten Jahr eine weitere hinzu. In der Großregion München, wo viele Kunden von SpiraTec sitzen, habe man einen Standort im Visier. Der erste Schritt in die Internationalität, so Schadt, sei das Joint Venture in Walnut Creek im US-Bundesstaat Kalifornien mit derzeit zwei Mitarbeitern. Das Gemeinschaftsunternehmen sei gut gestartet und habe relativ rasch erste Aufträge für ein großes pharmazeutisches Unternehmen erhalten.

Stark beschäftigt sei SpiraTec mit der Unterstützung großer Konzerne, die ihre globalen Standorte besser vernetzen wollen. Hier seien die eigenen Mitarbeiter zunehmend weltweit im Einsatz. Das Thema IT-Sicherheit spiele bei diesen Projekten eine zunehmend bedeutende Rolle. Die Transparenz in einem Unternehmen erhöhen, berge eben auch Gefahren, sagte Schadt. Entsprechende Konzepte arbeite SpiraTec gemeinsam mit den Unternehmen aus, die mittlerweile immer stärker für dieses Thema sensibilisiert seien.

Ins Unternehmen, auch in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, investiert das junge Unternehmen mit mittlerweile vier Auszubildenden jährlich einen größeren sechsstelligen Betrag.
Für die Kunden übernehmen die Speyerer unter anderem die Automatisierung der komplexen Herstellungsprozesse sowie deren Integration in die übergeordneten betriebswirtschaftlichen Systeme der Unternehmen. Als Alleinstellungsmerkmal von SpiraTec sieht Andreas Schadt die Fähigkeit, IT-Lösungen und Automatisierungstechnologie aus einer Hand anbieten zu können. „Wir haben den Blick aufs Ganze.“ Klaus Hofter

Andreas Schadt und Frank Heines nach der Gründung der Niederlassung in Walnut Creek, Kalifornien.

Bildrechte: SpiraTec AG