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05. Februar 2015

IBH Engineering: Speyerer SpiraTec übernimmt Betrieb

Die Rheinpfalz berichtete am 05. Februar 2015 über das Tochterunternehmen SpiraTec Engineering GmbH.

(Artikel aus "Die Rheinpfalz", Donnerstag, 05. Februar 2015)

IBH Engineering: Speyerer SpiraTec übernimmt Betrieb

LUDWIGSHAFEN (kh). Die SpiraTec AG, Spezialist aus Speyer für IT und Industrie-Automation, übernimmt die Mitarbeiter und den Geschäftsbetrieb des insolventen Ludwigshafener Anlagenplaners und Ingenieurdienstleisters IBH Engineering GmbH.

Dies haben die SpiraTec-Vorstände Andreas Schadt und Frank Heines so wie der Insolvenzverwalter, der Mannheimer Rechtsanwalt Stefan Roth, gestern mitgeteilt. Der Geschäftsbetrieb mit 60 von ehemals 110 Mitarbeitern werde heute auf die neu gegründete SpiraTec Engineering GmbH übergehen. Über die Höhe der Investitionssumme machte SpiraTec keine Angaben.

Fast alle 50 Mitarbeiter, die ihren bisherigen Job bei IBH verloren haben, hätten einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens wurden zwei Standorte in Sachsen-Anhalt beziehungsweise Brandenburg geschlossen und die Verwaltung in Ludwigshafen verkleinert. Mit SpiraTec habe er einen Wunschpartner gefunden, sagte Insolvenzverwalter Roth, der den Vertrag als Erfolg innerhalb des Verfahrens bezeichnet.

Ein gescheiterter Gesellschaftswechsel hatte IBH Ende 2014 in Schwierigkeiten gebracht. Am 1. Dezember begann das vorläufige Verfahren, seit Montag dieser Woche das Regelinsolvenzverfahren. Die 1972 als Industrieplanung Bosel+Springer gegründete Firma hatte – um Expansionspläne zu finanzieren – vor fünf Jahren 60 Prozent der Anteile an den türkischen Anlagebauer Cimtas verkauft. Dieser hatte die Anteile weiterveräußert. Der neue Gesellschafter habe aber nicht gezahlt, hatte das Unternehmen Anfang November mitgeteilt.

Die im November 2007 gegründete SpiraTec AG beschäftigt aktuell 140 Mitarbeiter an den neun Standorten in Deutschland, Österreich und den USA, darunter 75 am Stammsitz Speyer. Im Ende September beendeten Geschäftsjahr 2013/2014 hat das Unternehmen einen Umsatz von 12 Millionen erzielt, 3 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Durch die jetzt breitere Marktpräsenz und das größere Dienstleistungsportfolio erwartet Frank Heines positive Impulse sowohl für die AG als auch für die neue Tochter. Zudem sehen beide Vorstände Expansionsmöglichkeiten in den Bereichen Verfahrenstechnik und Automation.