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26. Mai 2017

GSG Robots – SpiraTec fördert ambitionierten Nachwuchs

Ludwigshafen

Mitte Mai besuchte Frank Heines, Vorstand der SpiraTec AG, das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Ludwigshafen. Grund für seinen Besuch war ein Treffen mit dem dort ansässigen Projektteam GSG Robots.

Im Rahmen dieses Projektes arbeiten aktuell 10 Schüler im Alter von 10-18 Jahren in jeder freien Minute an den Vorbereitungen zum Weltfinale der First Lego League (FFL).

Überraschend hatte sich das Team aus Ludwigshafen beim Zentraleuropafinale in Regensburg für die letzte Runde qualifiziert. Die Schüler werden nun vom 25.-28.5. im dänischen Aarhus als eines von drei deutschen Teams gegen über 100 Teams aus 40 Ländern antreten und ihr Können unter Beweis stellen.

Bei der First Lego League handelt es sich um eine besondere Veranstaltung, die ihren Teams eine Vielfalt an unterschiedlichen Kompetenzen abverlangt. Genau durch diese Besonderheit wurde die SpiraTec AG auf das Team der GSG Robots aufmerksam. Die Schüler müssen im Rahmen des Wettbewerbs in vier verschiedenen Teildisziplinen, die sich sehr stark mit der Projektarbeit der SpiraTec decken, antreten.

So muss das Team im ersten Wettkampf einen selbst konstruierten und programmierten Roboter vorstellen und damit fünf vorgegebene Aufgaben auf einem eigens dafür angelegten Spielfeld lösen. Ähnlich sehen auch unsere Herausforderungen in Kundenprojekten aus. Die Anforderungen und Ausgabenstellungen unserer namhaften Kunden zu analysieren und in eine geeignete technische Lösung zu überführen.

Danach müssen Design und Programmierung einer Fachjury vorgestellt  und entsprechende Rückfragen beantwortet werden.

Der dritte Teil des Wettbewerbs steht unter der Überschrift Teamwork. Genau wie die Teams in den Kundenprojekten der SpiraTec, stehen die Jugendlichen einer unbekannten Aufgabe gegenüber, die sie in einer vorgegebenen Zeit lösen müssen. Der Fokus bei der Bewertung liegt hier auf der Kommunikation und der Verteilung der Aufgaben innerhalb des Teams.

Hier standen die GSG Robots in diesem Jahr vor einer besonderen Aufgabe. 50% des diesjährigen Teams besteht aus Mitgliedern, die erst zu Beginn des Schuljahres ins Team gekommen sind. Daher setzt sich das Team zu 50% aus Schülern der unteren Klassenstufen und 50% älterer Schüler zusammen. Hier war es wichtig alle gleichwertig einzubinden. Das haben die GSG Robots nach eigener Aussage auch zu 100% geschafft. Als Beispiel für die gelungene Teamarbeit nannte der Coach Herr Schön hier eine Situation in der es die Jungs in Regensburg geschafft haben, sich nach einer misslungenen Aufgabe weiter zu motivieren und das erfolgreich Geschaffte in den Fokus zu stellen. „Sie haben die Besonderheit auch gemeinsam als Team scheitern zu können, und das finde ich bemerkenswert“ so Schön bei unserem Treffen.

Den letzten Teil bildet der sogenannte „Forschungsauftrag“. Hier müssen die Teams zu einem vorgegebenen Thema, in diesem Jahr „Animal Allies“ (Gemeinschaft mit Tieren), eine Problemstellung sowie eine dazu passende innovative Lösung präsentieren. Die 5-minütige Präsentation muss vor einer Fachjury gehalten werden und erfolgt in englischer Sprache. Und genau hier liegt die Stärke des Teams. Das Team hat sich in diesem Thema sehr engagiert und einen neuartigen verletzungsarmen Angelhaken entwickelt. Besonders hervorgehoben hat sich das Team hier durch eine kleine spielerische Einführung in die Präsentation. Sie beginnen mit einer Art Theaterstück, um die Problemstellung darzulegen.

Wichtig für das Weltfinale in Aarhus sind den Schülern der Spaß an den gemeinsamen Aufgaben und das Wir-Gefühl. Sie haben sich viel Neues für das Robotgame einfallen lassen und neue Konzepte entwickelt. Und auch das zeichnet das Team aus. Sie verlassen sich nicht auf Altbewährtes um auf Sicherheit zu gehen. Sie entwickeln ihre Roboter ständig weiter und versuchen aus den gegebenen Möglichkeiten immer stärkere Optimierungen herauszuarbeiten.

Auch das ist einer der Werte, die die Schüler aus diesem Schulprojekt in ihr weiteres Leben mitnehmen werden. Weitere Stärken, die in diesem Zusammenhang gefördert werden, sind Teamfähigkeit sowie die Sicherheit auch in ungewohntem Umfeld unbekannte Fachfragen zu beantworten. Laut Coach eine ideale Vorbereitung auf spätere Vorstellungsgespräche und das gesamte weitere Berufsleben.

Wir wünschen dem Team der GSG Robots viel Erfolg für das Weltfinale in Aarhus!

Mitglieder der GSG Robots bei der Arbeit
GSG Robots mit SpiraTec Vorstand F. Heines und Team-Coach G. Schön

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